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	<title>Blog Archive - ANIMAL THERAPY</title>
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	<description>Tierphysiotherapie und -osteopathie</description>
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	<title>Blog Archive - ANIMAL THERAPY</title>
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	<item>
		<title>Übergangswirbel und das Lumbo-Sakrale Syndrom®</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 19:13:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Hunde zeigen bereits in jungen Jahren Auffälligkeiten im Bewegungsablauf, Schwierigkeiten beim Training oder Verhaltensänderungen, deren Ursachen oft nicht sofort erkannt werden. Während Hüftdysplasie, Arthrosen oder Bandscheibenerkrankungen vielen Hundehaltern bekannt sind, bleibt ein wichtiger Bereich häufig unbeachtet: der Übergang zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein. Anatomische Besonderheiten wie sogenannte Übergangswirbel können die Biomechanik des gesamten Körpers beeinflussen &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://animaltherapy.it/2026/06/02/uebergangswirbel-und-das-lumbo-sakrale-syndrom/">Übergangswirbel und das Lumbo-Sakrale Syndrom®</a> erschien zuerst auf <a href="https://animaltherapy.it">ANIMAL THERAPY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Hunde zeigen bereits in jungen Jahren Auffälligkeiten im Bewegungsablauf, Schwierigkeiten beim Training oder Verhaltensänderungen, deren Ursachen oft nicht sofort erkannt werden. Während Hüftdysplasie, Arthrosen oder Bandscheibenerkrankungen vielen Hundehaltern bekannt sind, bleibt ein wichtiger Bereich häufig unbeachtet: der Übergang zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein. Anatomische Besonderheiten wie sogenannte Übergangswirbel können die Biomechanik des gesamten Körpers beeinflussen und langfristig zu Schmerzen, Fehlbelastungen und Folgeerkrankungen führen.</p>



<p>In den vergangenen Jahren hat die Forschung zunehmend gezeigt, dass Veränderungen im lumbosakralen Bereich weitreichendere Auswirkungen haben können als bisher angenommen. Das Lumbo-Sakrale-Syndrom (LSS®) wurde lange Zeit ausschließlich unter dem Begriff CECS beschrieben.</p>



<p>Dr. Evelyn Kusan hat als Erste den Zusammenhang zwischen dem Lumbo-Sakralen-Syndrom (LSS®) und klinischen Symptomen wie Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und auch Verhaltensauffälligkeiten klar herausgearbeitet. Durch ihre Arbeit wurde der Begriff Lumbo Sakrales System und Lumbo Sakrales Syndrom (LSS®) neu definiert und in Fachvorträgen, Seminaren sowie wissenschaftlichen Artikeln fundiert veröffentlicht.</p>



<p>Das Lumbo-Sakrale Syndrom (LSS®) beschreibt dabei ein komplexes Zusammenspiel aus angeborenen Fehlbildungen, funktionellen Störungen und degenerativen Veränderungen, die den gesamten Bewegungsapparat betreffen können.</p>



<p>In diesem Artikel erfahren Sie, was Übergangswirbel sind, welche Folgen sie für betroffene Hunde haben können, was das Lumbo-Sakrale Syndrom (LSS®) ist und warum eine frühzeitige Diagnose für die Gesundheit und Lebensqualität des Hundes von großer Bedeutung ist.</p>



<p><strong>Was ist ein Übergangswirbel?</strong></p>



<p>Die Wirbelsäule des Hundes besteht aus mehreren Abschnitten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Halswirbelsäule</li>



<li>Brustwirbelsäule</li>



<li>Lendenwirbelsäule</li>



<li>Kreuzbein (Sakrum)</li>



<li>Schwanzwirbelsäule</li>
</ul>



<p>Die Wirbel jedes Wirbelsäulenabschnitts sehen unterschiedlich aus – haben unterschiedliche anatomische Eigenarten, um eine bestimmte Funktion zu erfüllen, zum Beispiel um die gelenkige Verbindung zu den Rippen zu bilden.</p>


<div class="wp-block-image">
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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nimmt ein Wirbel, der am Übergang zweier Wirbelsäulenabschnitte liegt, Eigenschaften beider Abschnitte an, spricht man von einem Übergangswirbel. Ein Übergangswirbel oder Schaltwirbel ist eine Fehlbildung, die bei unseren Patienten sehr häufig vorkommt. Übergangswirbel können symmetrisch oder asymmetrisch ausgebildet sein und im lumbosakralen Bereich sogar ein- oder beidseitig mit den Beckenschaufeln kommunizieren oder verwachsen.</p>



<p>Erst seit den letzten Jahren gewinnen Übergangswirbel immer mehr Beachtung. Lange wurde davon ausgegangen, dass sie kein Problem für den Hund darstellten.</p>



<p><strong>Die verschiedenen Typen von Übergangswirbeln</strong></p>



<p><strong>Typ 0</strong> Normale Anatomie ohne Fehlbildung.</p>



<p><strong>Typ 1</strong> Leichte Form mit unvollständiger Verschmelzung des ersten Kreuzwirbels.</p>



<p><strong>Typ 2</strong> Symmetrischer Übergangswirbel mit beidseitig ähnlicher Veränderung.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="756" height="799" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image.png" alt="" class="wp-image-2497" style="width:460px;height:auto" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image.png 756w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-284x300.png 284w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-330x350.png 330w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-57x60.png 57w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-600x634.png 600w" sizes="(max-width: 756px) 100vw, 756px" /></figure></div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
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</div>



<p><strong>Typ 3</strong> Asymmetrischer Übergangswirbel mit unterschiedlich ausgeprägten Veränderungen links und rechts. Diese Form gilt als besonders problematisch.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="701" height="1024" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-1-701x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2493" style="width:462px;height:auto" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-1-701x1024.jpeg 701w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-1-205x300.jpeg 205w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-1-41x60.jpeg 41w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-1-600x877.jpeg 600w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-1.jpeg 756w" sizes="auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px" /></figure></div>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Warum der lumbosakrale Bereich so wichtig ist</strong></p>



<p>Das Kreuzbein, mit der umgebenden Muskulatur, Faszien und Bindegewebe, bildet die <strong>zentrale Verbindung zwischen Wirbelsäule und Becken</strong>. Gleichzeitig treten hier zahlreiche <strong>Nerven der Cauda Equina</strong> aus dem Wirbelkanal aus. Diese Nerven innervieren die Muskulatur der Hintergliedmaßen, steuern Harn- und Kotabsatz sowie Sexualreflexe und versorgen die Schwanzmuskulatur. Dadurch ist dieser Bereich biomechanisch und neurologisch extrem sensibel.</p>



<p>Das Rückenmark wird an ein einem Kreuzbein- oder Schwanzwirbel über das <strong>Filum Terminale verankert</strong>. Angeborene Fehlbildungen können also auch hier zu Übermäßiger Spannung und verminderter Gleitfähigkeit des Rückenmarks führen, wie das <strong>Tethered-Cord-Syndrom</strong> beschreibt. Leider ist eine derartige Erkrankung nur in einem dynamischen MRT nachweisbar.</p>



<p>Die Iliosakralgelenke (jeweils zwischen Kreuzbein Beckenschaufel) übernehmen eine wichtige <strong>stoßdämpfende und ausgleichende Funktion</strong> zwischen Becken und Wirbelsäule.</p>



<p>Der Übergang vom 7. Lendenwirbel zum Kreuzbein ist der <strong>beweglichste Teil der Wirbelsäule</strong> des Hundes. Im Laufe eines Hundelebens wird der lumbosakrale Bereich sehr stark beansprucht. Die gesamte Bewegung aus der Hinterhand wird an dieser Stelle auf die Wirbelsäule und damit auch auf den restlichen Körper übertragen. Eine Fehlbildung oder nicht korrekte Funktion dieses Bereichs hat Auswirkungen auf den gesamten Hundekörper.</p>


<div class="wp-block-image">
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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Das Lumbo Sakrale Syndrom (LSS®) nach Dr. Evelyn Kusan</strong><sup data-fn="2fd19931-f5a9-4202-b2f6-2971c5daa254" class="fn"><a href="#2fd19931-f5a9-4202-b2f6-2971c5daa254" id="2fd19931-f5a9-4202-b2f6-2971c5daa254-link">1</a></sup></p>



<p>Das Lumbo-Sakrale Syndrom (LSS®) nach Dr. Evelyn Kusan beschreibt einen komplexen Krankheitsprozess im Bereich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>des 7. Lendenwirbels</li>



<li>des Kreuzbeins</li>



<li>der ersten Schwanzwirbel</li>



<li>der Übergänge zwischen Wirbelsäule und Becken</li>



<li>dem Übergang zwischen Sakrum und 7 Lendenwirbel (Lumbosakralgelenk) und</li>



<li>dem Übergang Sakrum und 1. Schwanzwirbel (Sacrococcygeal gelenk)</li>
</ul>



<p>Dr. Evelyn Kusan definiert das LSS® wie folgt: „Das Lumbo-Sakrale-Syndrom (LSS®) entsteht durch Bewegungseinschränkungen und/oder Schmerzzustände, die durch anatomische bzw. biomechanische Veränderungen im Lumbo-Sakralen-Bereich (L7-S-SW) und dessen Übergängen verursacht werden und die im Verlauf, durch die veränderte Biomechanik des gesamten Bewegungsapparates, zu verschiedensten Folgeerkrankungen der Wirbelsäule, des Beckens, aber auch der Gliedmaßen, führen kann.“</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;Verschiedenste anatomische Konstellationen sind möglich und beeinflussen die Ausprägung und den Verlauf der Erkrankungen.</li>



<li>Oft enden sie in einer Kompression der Cauda Equina.</li>



<li>Statische oder biomechanische Veränderungen des Bewegungsapparates, die zum Lumbo-Sakralen-Syndrom führen, können angeboren oder durch Fehlbelastung und&nbsp; Langzeitschonhaltungen erworben sein.</li>



<li>Es kann bei allen Altersstufen und allen Rassen vorkommen.“ <br><em>Dr. Evelyn Kusan</em></li>
</ul>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das Krankheitsbild geht weit über die klassische degenerative lumbosakrale Stenose hinaus. Nach aktuellen klinischen Beobachtungen handelt es sich vielmehr um ein dynamisches Zusammenspiel aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>angeborenen Fehlbildungen</li>



<li>angeborener / erworbener Schonhaltungen</li>



<li>biomechanischen Fehlbelastungen</li>



<li>Muskel- und Faszienproblemen</li>



<li>erworbener Dysfunktionen definierter Wirbelsäulenabschnitte</li>



<li>Nervenirritationen (Neuropathie; Ischalgie)</li>



<li>Arthrosen</li>
</ul>



<div style="height:4px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das erklärt, warum Hunde oft bereits in jungen Jahren subtile Symptome zeigen, lange bevor schwere orthopädische Veränderungen sichtbar werden.</p>



<p>In ihrem Fachartikel: Das <em>„Lumbo Sakrale Syndrom“ beim Hund- ganzheitliche Betrachtung und Früherkennung</em> (September 2025 Thieme) stellt sie ihre Erkenntnisse über die vielfältigen funktionellen Störungen im lumbosakralen Bereich und deren mögliche weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat und das Verhalten des Patienten dar. Durch die Aufarbeitung Ihrer Krankenakten, Anamnesen, Orthopädischen Untersuchungen, Ganganalysen, Triggerpointdiagnostik,&nbsp; Röntgenbilder, und Behandlungsergebnisse konnte Sie für LSS® typischen Krankheitsverläufe dokumentieren und auch die Früherkennungsmerkmale herausarbeiten. &nbsp;</p>



<p><strong>Typische Symptome bei betroffenen Hunden mit LSS®beginnen bereits im Welpen- oder Junghundealter.</strong></p>



<p><strong>Mögliche Frühzeichen sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steifes Gangbild</li>



<li>Passgang</li>



<li>Probleme beim Sitzen</li>



<li>schiefe Sitzhaltung</li>



<li>Bewegungsunlust</li>



<li>Berührungsempfindlichkeit an der Kruppe</li>



<li>Schwierigkeiten an der Leine</li>



<li>schnelle Erschöpfung</li>



<li>Hyperaktivität oder Lethargie</li>



<li>schlechte Trainierbarkeit</li>



<li>auffälliges Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden</li>
</ul>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nach den Beobachtungen von Dr. Kusan werden viele dieser Hunde schon früh als „schwierig“, „unkonzentriert“ oder „aggressiv“ beschrieben – obwohl möglicherweise chronische Schmerzen dahinterstehen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="503" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-3.jpeg" alt="" class="wp-image-2496" style="width:470px;height:auto" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-3.jpeg 756w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-3-300x200.jpeg 300w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-3-90x60.jpeg 90w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-3-600x399.jpeg 600w" sizes="auto, (max-width: 756px) 100vw, 756px" /></figure></div>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Cauda-Equina-Syndrom: Eine häufige Folge</strong></p>



<p>Beim Cauda-Equina-Syndrom (CES) werden die Nerven am lumbosakralen Übergang (L7/S1) eingeengt. Überlastung und Instabilität können durch wiederholte Mikrotraumen zu degenerativen Veränderungen wie Bandscheibenvorwölbungen, Spondylose sowie Verdickungen von Bändern und Gelenkkapseln führen. Dadurch verengt sich der Wirbelkanal bzw. das Nervenaustrittsloch und die austretenden Nerven werden komprimiert. Dies verursacht die typischen klinischen Symptome.</p>



<p><strong>Typische Symptome:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schmerzen im unteren Rücken</li>



<li>Schwierigkeiten beim Aufstehen</li>



<li>Lahmheit</li>



<li>Hinterhandschwäche</li>



<li>Probleme beim Springen</li>



<li>Schmerzreaktionen beim Berühren der Kruppe</li>



<li>neurologische Ausfälle</li>
</ul>



<p>Studien der Vetsuisse Fakultät Zürich zeigen, dass Hunde mit Übergangswirbeln deutlich häufiger an CES erkranken als Hunde ohne diese Fehlbildung.</p>



<p><strong>Zusammenhang mit Hüftdysplasie und Fehlbelastungen</strong></p>



<p>Besonders asymmetrische Übergangswirbel können zu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beckenschiefstand</li>



<li>Verwringung des Beckens</li>



<li>asymmetrischer Belastung</li>



<li>Fehlentwicklung der Hüftgelenke</li>
</ul>



<p>führen.</p>



<p><strong>Dadurch steigt das Risiko für:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hüftdysplasie (HD)</li>



<li>Arthrosen</li>



<li>Kreuzbandprobleme</li>



<li>Patellaluxationen</li>



<li>chronische Fehlhaltungen</li>
</ul>



<p>Der Körper versucht häufig über Jahre hinweg, Schmerzen und Malfunction im lumbosakralen Bereich zu kompensieren. Die Gewichtsverteilung und Beanspruchung der Gelenke verändert sich. Dadurch entstehen sekundäre Probleme im gesamten Bewegungsapparat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="757" height="996" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-4.jpeg" alt="" class="wp-image-2498" style="width:465px;height:auto" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-4.jpeg 757w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-4-228x300.jpeg 228w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-4-46x60.jpeg 46w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-4-600x789.jpeg 600w" sizes="auto, (max-width: 757px) 100vw, 757px" /></figure></div>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Sind Übergangswirbel vererbbar?</strong></p>



<p>Die Forschung deutet klar auf eine genetische Komponente hin. Die geschätzte Erblichkeit liegt ähnlich hoch wie bei der Hüftdysplasie – etwa bei 30 %.</p>



<p>Deshalb empfehlen viele Rasseclubs und Zuchtkommissionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hunde mit Typ 2 oder Typ 3 möglichst nicht zur Zucht einzusetzen</li>



<li>den lumbosakralen Bereich routinemäßig zu beurteilen</li>



<li>Nachkommen systematisch zu kontrollieren</li>
</ul>



<p>Die Schweizer Dysplasiekommissionen erfassen Übergangswirbel mittlerweile standardmäßig im Rahmen offizieller HD-Auswertungen. Das ist sehr wichtig um die das Auftreten von Übergangswirbeln einzudemmen. </p>



<p><strong>Welche Hunde sind besonders betroffen?</strong></p>



<p>Studien zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Rassen. Einige Rassen sind besonders häufig betroffen. Darunter sind bei den mittleren und großen Rassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deutscher Schäferhund</li>



<li>Grosser Schweizer Sennenhund</li>



<li>Shar Pei</li>
</ul>



<p>Beim Shar Pei wurden Übergangswirbel bei fast 20 % der untersuchten Hunde festgestellt.</p>



<p>Aber auch Border Collies und andere Hütehunde, Retriever und Jagdhunde sind häufig betroffen.</p>



<p>In einer Studie von 2024 mit kleinen Hunden (unter 10 kg) wurden bei 127 von 812 Hunden ein lumbosakrale Übergangswirbel festgestellt (15,6 %). Französische Bulldoggen (33,3 %), Schnauzer (33,3 %) und Dackel (25 %) waren häufiger betroffen als anderen Rassen.</p>



<p>In einer weiteren Studie von 2020 mit 1030 Hunden wurde bei 95 (9,2%) Hunden ein lumbosakraler Übergangswirbel festgestellt. Die Prävalenz war höher bei Möpsen (63,6%) und Jack Russel Terrier (27,6%) als bei den anderen Rassen.</p>



<p><strong>Natürlich sind Übergangswirbel nicht nur ein Problem von Rassehunden, sondern können auch bei allen Mischlingen vorkommen.</strong> Bei ihnen fehlt leider meist jede Kontrolle auf Erbkrankheiten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="344" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-5.jpeg" alt="" class="wp-image-2499" style="width:468px;height:auto" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-5.jpeg 756w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-5-300x137.jpeg 300w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-5-132x60.jpeg 132w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2026/06/image-5-600x273.jpeg 600w" sizes="auto, (max-width: 756px) 100vw, 756px" /></figure></div>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wie erfolgt die Diagnose?</strong></p>



<p>Die Diagnose wird vom Tierarzt gestellt. Die wichtigste Untersuchungsmethode ist das Röntgen. Zur genauen Abklärung kann in einem zweiten Schritt ein CT oder MRT folgen.</p>



<p><strong>Wichtig dabei:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>korrekte Lagerung</li>



<li>Beurteilung in mehreren Ebenen</li>



<li>erfahrene Auswertung</li>



<li>Berücksichtigung von Gangbild und Verhalten</li>
</ul>



<p>Bildgebung und tatsächliches Schmerzempfinden stimmen nicht immer überein. Manche Hunde zeigen starke Beschwerden trotz geringer radiologischer Veränderungen – andere wiederum massive Befunde ohne offensichtliche Symptome.</p>



<p><strong>Warum Früherkennung so wichtig ist</strong></p>



<p>Aktuelle klinische Erfahrungen zeigen, dass viele betroffene Hunde bereits im Alter von 1–3 Jahren erste Auffälligkeiten zeigen.</p>



<p><strong>Eine frühe Diagnose könnte helfen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>chronische Schmerzen zu vermeiden</li>



<li>sekundäre Gelenkprobleme zu reduzieren</li>



<li>Fehlbelastungen frühzeitig zu behandeln</li>



<li>Trainingsprobleme besser zu verstehen</li>



<li>unnötige Verhaltensprobleme zu verhindern</li>
</ul>



<p>Gerade bei jungen Hunden mit auffälligem Gangbild oder unerklärlichen Verhaltensänderungen sollte deshalb auch der lumbosakrale Bereich untersucht werden.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Übergangswirbel und das Lumbo Sakrale Syndrom (LSS®) sind deutlich komplexer, als lange angenommen wurde. Neue Erkenntnisse zeigen, dass Veränderungen im lumbosakralen Bereich nicht nur Rückenprobleme verursachen können, sondern den gesamten Bewegungsapparat, die Hüftentwicklung und sogar das Verhalten beeinflussen.</p>



<p><strong>Besonders wichtig sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>frühzeitige Diagnostik</li>



<li>frühzeitiger Therapiebeginn</li>



<li>ganzheitliche Betrachtung des Hundes</li>



<li>verantwortungsvolle Zucht</li>



<li>genaue Beobachtung von Gangbild und Verhalten</li>
</ul>



<p>Das lumbosakrale System verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit, um betroffene Hunde früher zu erkennen und langfristige Schäden zu vermeiden. Mit physiotherapeutischen und osteopathischen Maßnahmen können wir betroffene Hunde gut begleiten und Schmerzen und Überlastung entgegenwirken.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Quellen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dr. Evelyn Kusan: Das „Lumbo Sakrale Syndrom“ beim Hund – Ganzheitliche Betrachtung und Früherkennung</li>



<li>Dr. Evelyn Kusan: Skript: Lumbosakraler Übergang-Übergangswirbel und Sakrumveränderungen…ist HD nur ein Nebenbefund?</li>



<li>Schweiz. Arch. Tierheilk. © 2009 by Verlag Hans Huber, Hogrefe AG, Bern. M. Flückiger, U. Geissbühler, J. Lang, Band 151, Heft 3, März 2009, 133–135. DOI 10.1024/0036-7281.151.3.133</li>



<li><a href="https://www.dysplasie-schweiz.unibe.ch/unibe/portal/fak_vetmedizin/micro_dysplasie/content/e1592877/e1614762/e1614781/e1614783/Ubergangswirbelneu_ger.pdf?utm_source=chatgpt.com">Dysplasie-Kommissionen Bern und Zürich</a></li>



<li>Lumbosacral transitional vertebrae in small-breed dogs: Prevalence, classification, and characteristics <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Kim+U&amp;cauthor_id=39681992">Uhjin Kim</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39681992/#full-view-affiliation-1"><sup> 1 </sup></a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Chang+J&amp;cauthor_id=39681992">Jinhwa Chang</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39681992/#full-view-affiliation-2"><sup> 2 </sup></a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Yoon+K&amp;cauthor_id=39681992">Kwangyong Yoon</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39681992/#full-view-affiliation-3"><sup> 3 </sup></a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Kim+B&amp;cauthor_id=39681992">Byungjin Kim</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39681992/#full-view-affiliation-4"><sup> 4 </sup></a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Ban+J&amp;cauthor_id=39681992">Jiyoung Ban</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39681992/#full-view-affiliation-5"><sup> 5 </sup></a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Hyun+SH&amp;cauthor_id=39681992">Sang-Hwan Hyun</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39681992/#full-view-affiliation-6"><sup> 6 </sup></a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Chang+D&amp;cauthor_id=39681992">Dongwoo Chang</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39681992/#full-view-affiliation-1"><sup> 1 </sup></a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Lee+N&amp;cauthor_id=39681992">Namsoon Lee</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39681992/#full-view-affiliation-1"><sup> 1</sup></a></li>



<li>Prävalenz von lumbosakralen Übergangswirbeln bei Hunden in Berlin<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Gong+H&amp;cauthor_id=32627986">H Gong</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32627986/#full-view-affiliation-1"><sup> 1 </sup></a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Slunsky+P&amp;cauthor_id=32627986">P Slunsky</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32627986/#full-view-affiliation-1"><sup> 1 </sup></a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Klass+LG&amp;cauthor_id=32627986">L G Klass</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32627986/#full-view-affiliation-1"><sup> 1 </sup></a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Brunnberg+L&amp;cauthor_id=32627986">L Brunnberg</a><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32627986/#full-view-affiliation-1"><sup> 1</sup></a></li>
</ul>



<p>Diesen Blogartikel durfte ich durch freundliche Unterstützung von Dr. Evelyn Kusan veröffentlichen. LSS® ist ein durch die Begründerin Dr. Evelyn Kusan urheberrechtlich geschützter Begriff. Inhalte dürfen nicht ohne ihre Zustimmung übernommen werden.</p>



<p>Bilder:</p>



<p>Die Röntgenbilder wurden freundlicherweise von unseren Kunden für diesen Blogartikel zur Verfügung gestellt und dürfen nicht weitergegeben werden.</p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="2fd19931-f5a9-4202-b2f6-2971c5daa254">Ihr Fachartikel: Das <em>„Lumbo Sakrale Syndrom“ beim Hund- ganzheitliche Betrachtung und Früherkennung</em> ist im September 2025 bei Thieme erschienen. Dort stellt sie ihre Erkenntnisse über die vielfältigen funktionellen Störungen im lumbosakralen Bereich und deren mögliche weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat und das Verhalten des Patienten dar.<br>  <a href="#2fd19931-f5a9-4202-b2f6-2971c5daa254-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren">↩︎</a></li></ol>


<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://animaltherapy.it/2026/06/02/uebergangswirbel-und-das-lumbo-sakrale-syndrom/">Übergangswirbel und das Lumbo-Sakrale Syndrom®</a> erschien zuerst auf <a href="https://animaltherapy.it">ANIMAL THERAPY</a>.</p>
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		<title>Konservative Therapie &#8211;  Behandlungskonzept</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2022/07/07/konservative-therapie-behandlungskonzept/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 15:08:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine häufig gestellte Frage von meinen Kunden ist es, wie der konservative Therapieansatz für die Behandlung ihres Hundes ausschaut.Natürlich ist die Antwort darauf immer individuell und hängt im Wesentlichen von der bestehenden Problematik oder Erkrankung ab. Trotzdem gibt es einige wichtige Therapiemethoden, welche ich meist in mein Behandlungskonzept einbaue. Osteopathie und Manuelle Therapie Für mich &#8230; </p>
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<p><strong>Eine häufig gestellte Frage von meinen Kunden ist es, wie der konservative Therapieansatz für die Behandlung ihres Hundes ausschaut.<br>Natürlich ist die Antwort darauf immer individuell und hängt im Wesentlichen von der bestehenden Problematik oder Erkrankung ab. Trotzdem gibt es einige wichtige Therapiemethoden, welche ich meist in mein Behandlungskonzept einbaue.<br></strong></p>



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<p><strong>Osteopathie</strong> <strong>und</strong> <strong>Manuelle Therapie</strong></p>



<p>Für mich der wichtigste Teil jeder Behandlung. Mit manuellen Techniken aus Osteopathie, Manual Therapie, Dorntherapie und der klassischen Physiotherapie wird befundet (nicht aus schulmedizinischer Sicht) und behandelt. Reversible Funktionsstörungen des Bewegungsapparates werden aufgespürt und behoben. Durch die Verbesserung der Beweglichkeit und Versorgung der einzelnen Strukturen, wird die Voraussetzung für die Selbstheilung des Körpers geschaffen.</p>



<p><strong>Physikalische Therapie</strong></p>



<p>&#8211; hier besonders die Lasertherapie und Ultraschalltherapie &#8211; setze ich gerne als zusätzliche entzündungshemmende und heilungsfördernde Maßnahme ein. Auch Nervengewebe kann z.B. bei einer Lähmung mit dem Laser stimuliert werden.</p>



<p><strong>Gangschulung im Unterwasserlaufband</strong><br><br>Die Gangschulung im Unterwasserlaufband ist wichtig und besonders effektiv um alte und falsche Bewegungsmuster aufzubrechen und schmerzfrei neue und korrekte Gangmuster einzuschleifen sowie Muskulatur aufzubauen. Bei neurologischen Patienten ist das UWL Gold wert, da der Auftrieb im Wasser besonders in der Anfangsphase nach Operationen und Lähmungen Stabilität gibt und zusätzlich stimuliert.</p>



<p><strong>Aktive Bewegungstherapie</strong></p>



<p>Aktive Übungen zum Muskelaufbau helfen dabei, nicht wieder in alte Muster zu fallen und gebe ich gerne als Hausaufgabe mit. Eine gute und richtige Bemuskelung ist sehr wichtig um schmerzfrei zu bleiben und Rückfällen vorzubeugen.<br><br>Häufig werden diese 4 Säulen durch weitere Maßnahmen, oder auch mit Akupunktur oder Homöopathie und Alternativmedizin mit Dr. Gudi Mayr-Boninsegna ergänzt oder ersetzt.<br><br>Die Zusammenarbeit mit dem behandelnden (m/w) Tierarzt, Therapeuten, Trainer und besonders den Besitzern, liegt mir sehr am Herzen, um einen optimalen Therapieerfolg zu erzielen.</p>



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<p></p>



<p></p>
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		<title>Die tonische Nackenreaktion</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2022/04/15/die-tonische-nackenreaktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2022 13:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Hundesportler kennen sie, viele wissen es aber nicht. Dabei handelt es sich um einen einfachen Reflex, der bei Beugung, Streckung oder Seitneigung der Halswirbelsäule ausgelöst wird. Im Hundesport ist die tonische Nackenreaktion häufig bei der Fußarbeit zu sehen und wird auch als „spanischer Schritt“ bezeichnet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die meisten Hundesportler kennen sie, viele wissen es aber nicht: die tonische Nackenreaktion.</strong></p>



<p>Dabei handelt es sich um einen einfachen Reflex, der bei Beugung, Streckung oder Seitneigung der Halswirbelsäule ausgelöst wird. Im Hundesport ist die tonische Nackenreaktion häufig bei der Fußarbeit zu sehen und wird auch als „spanischer Schritt“ bezeichnet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/dachshund-ga80517ca6_1920-1024x678.jpg" alt="" class="wp-image-1541" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/dachshund-ga80517ca6_1920-1024x678.jpg 1024w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/dachshund-ga80517ca6_1920-300x199.jpg 300w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/dachshund-ga80517ca6_1920-768x508.jpg 768w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/dachshund-ga80517ca6_1920-1536x1017.jpg 1536w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/dachshund-ga80517ca6_1920-91x60.jpg 91w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/dachshund-ga80517ca6_1920-600x397.jpg 600w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/dachshund-ga80517ca6_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Was passiert bei der tonischen Nackenreaktion?</strong></p>



<p>Die tonische Nackenreaktion ist ein Reflex, welcher, ausgelöst durch eine Bewegung der Halswirbelsäule, das unwillkürliche Beugen oder Strecken der Vorder- und Hintergliedmaßen zur Folge hat.</p>



<p>So neigt ein Hund vor einem Sprung auf ein nahes Hindernis seinen Kopf nach hinten (Streckung der Halswirbelsäule), was eine reflexartige Streckung der Vordergliedmaßen und Beugung der Hintergliedmaßen zur Folge hat.</p>



<p>Beim Kriechen durch einen Tunnel sehen wir genau das Gegenteil: das nach unten Beugen der Halswirbelsäule (Flexion) hat eine Streckung der Hintergliedmaßen und eine Beugung der Vordergliedmaßen zur Folge.</p>



<p>Auch beim Zur-Seite-Drehen des Kopfes kann die tonische Nackenreaktion ausgelöst werden und verursacht dann eine Streckung der Vordergliedmaße auf der gleichen Seite und eine Beugung der anderen Vordergliedmaße.</p>



<p>Die tonischen Nackenreaktion wird durch Rezeptoren im kranialen Halsbereich ausgelöst, ist bei Tieren normalerweise nicht sehr stark ausgeprägt und kann durch kortikale Kontrolle gehemmt werden. Beim Menschen verschwindet dieser Reflex wenige Monate nach der Geburt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="702" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/german-shepherd-dog-g47a62cafd_1920-1024x702.jpg" alt="" class="wp-image-1542" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/german-shepherd-dog-g47a62cafd_1920-1024x702.jpg 1024w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/german-shepherd-dog-g47a62cafd_1920-300x206.jpg 300w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/german-shepherd-dog-g47a62cafd_1920-768x527.jpg 768w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/german-shepherd-dog-g47a62cafd_1920-1536x1054.jpg 1536w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/german-shepherd-dog-g47a62cafd_1920-87x60.jpg 87w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/german-shepherd-dog-g47a62cafd_1920-600x412.jpg 600w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/german-shepherd-dog-g47a62cafd_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Was bedeutet das für den Hund?</strong></p>



<p>Alle Reflexe haben etwas gemeinsam: sie laufen unwillkürlich, schnell und immer gleich ab. Läuft der Hund also erstmal im Reflexmuster, wird eine willkürliche und koordinierte Bewegung unmöglich. Dies bedeutet, dass es ihm auch nicht möglich ist, seine Schritte zu korrigieren, um zum Beispiel auf sich verändernde Bodenverhältnisse zu reagieren. Zudem ist ein hohes Maß an Energie für diese Art der Bewegung erforderlich.</p>



<p><strong>Körperliche Auswirkungen</strong></p>



<p>Gleichzeitig kommt es durch dieses stereotype Bewegungsmuster zu Überlastungen in bestimmten Bereichen des Hundekörpers. Die vermehrte Streckung der Halswirbelsäule und die daraus resultierende starke Beugung der Hinterhand verschiebt den Schwerpunkt stark nach hinten und kann zu einer Überlastung der Weichteilstrukturen der Hinterhand und der Lendenwirbelsäule führen.&nbsp;</p>



<p>Kommt ein Zur-Seite-Drehen des Kopfes, um den Hundeführer anzuschauen, hinzu, breitet sich die vermehrte Belastung auch auf die Schulterregion und vor allem das rechte Vorderbein aus. Je nachdem ob der Hund in sich gerade bleibt oder versucht, diese Fehlbelastung zu kompensieren, können Rücken und linke Hinterhand ebenso betroffen sein.</p>



<p>Da der Hundekörper, ebenso wie unserer, von Muskeln und Faszien durchzogen ist, welche mehrere Bereiche übergreifen und miteinander in Verbindung stehen, können sich derartige Fehlspannungen natürlich auch auf weiter entfernte Strukturen ausbreiten.</p>



<p><strong>Was fällt auf?</strong></p>



<p>Deutlich werden solche Fehlspannungsmuster oft durch Kopfschiefhalten, schiefes Laufen oder Sitzen, Fellverwirbelungen und Berührungsempfindlichkeit im Rücken- und Lendenbereich.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="854" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/1650027648151-1024x854.jpeg" alt="" class="wp-image-1544" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/1650027648151-1024x854.jpeg 1024w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/1650027648151-300x250.jpeg 300w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/1650027648151-768x641.jpeg 768w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/1650027648151-1536x1282.jpeg 1536w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/1650027648151-2048x1709.jpeg 2048w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/1650027648151-72x60.jpeg 72w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2022/04/1650027648151-600x501.jpeg 600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<p><strong>Was tun?</strong></p>



<p>Derartige Fehlspannungen und Blockaden kann leider kein Hund selbst wieder los werden. Seine einzige mögliche Strategie ist die Kompensation, was zu immer neuen Problemen führt. Eine kontinuierliche Begleitung durch einen Manual Therapeuten ist also fundamental für sportlich aktive Hunde.</p>



<p>Natürlich ist auch Ausgleichstraining wichtig, ebenso wie ein abwechslungsreiches und dosiertes Training, mit nicht zu vielen Wiederholungen der immer gleichen Bewegungsmuster.</p>



<p>Muskelaufbau und Ausgleichstraining, wie es zurzeit zum Beispiel mit Dogfitness-Übungen viel praktiziert wird, macht allerdings nur dann Sinn, wenn bestehende Blockaden und Fehlspannungen zuerst behoben und der Hund auch regelmäßig kontrolliert wird. Ansonsten schleifen sich auch hier Kompensationsmechanismen lediglich immer weiter ein.</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size">Quellen:</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Mehrmann, Silke; Gräff, Christiane 2017: Sportphysiotherapie für Hunde. Sporthunde erfolgreich betreuen und therapieren. Sonntag Verlag</em></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Lorenz, D. Michael; Coates, Joan R.; Kent, Marc 2011: Handbook of Veterinary Neurology</em>. <em>Elsevier Saunders</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Osteopathische Behandlung bei Inkontinenz</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2021/09/13/osteopathische-behandlung-bei-inkontinenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 14:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://animaltherapy.it/?p=1213</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sehr viele der in meiner Praxis vorgestellten Hunde leiden unter Inkontinenz. Ursachen für Inkontinenz beim Hund können sehr vielseitig sein</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sehr viele der in meiner Praxis vorgestellten Hunde leiden unter Inkontinenz. <strong>Ursachen für Inkontinenz beim Hund können sehr vielseitig sein</strong> und sollten natürlich vom Tierarzt abgeklärt werden. Neben einer Blasenentzündung müssen auch angeborene Missbildungen, Blasensteine, eine neurologische Erkrankung, tumoröse Zubildungen oder auch hormonelle Dysbalancen nach der Kastration als Ursache in Betracht gezogen werden.</p>



<p><strong>Häufig können einige wenige osteopathische Behandlungen jedoch Abhilfe schaffen und der Inkontinenz entgegenwirken. Warum das so ist, möchte ich in diesem Artikel kurz erklären.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2021/09/dog-3071334_1920-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1215" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2021/09/dog-3071334_1920-1024x576.jpg 1024w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2021/09/dog-3071334_1920-600x338.jpg 600w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2021/09/dog-3071334_1920-300x169.jpg 300w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2021/09/dog-3071334_1920-768x432.jpg 768w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2021/09/dog-3071334_1920-1536x864.jpg 1536w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2021/09/dog-3071334_1920-107x60.jpg 107w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2021/09/dog-3071334_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Blase kann man sich als Muskelsack aus mehreren Schichten in einer Art Luftballonform vorstellen. Der Blasenhals wird mit weiteren Muskelringen verschlossen. Diese Muskeln werden wie alle Muskeln von Nerven innerviert, die das Rückenmark in der Wirbelsäule zwischen den Wirbeln durch die Wirbellöcher verlassen.</p>



<p>Der Bereich, in dem die Nerven für die Blaseninnervation austreten, liegt beim Hund auf Höhe der ersten Lendenwirbel (L1–4, N. hypogastricus) und im Bereich des Kreuzbeins (S1–3, Nn. pelvini und N. pudendus). Nach dem Austritt aus dem Wirbelkanal führen die Nerven wie kleine Kabel, vorbei an Muskulatur und durch Bindegewebsschichten, bis zu ihrem Ziel, der Blase. Dort lösen sie unter anderem Anspannung und Entspannung der Muskulatur aus, um gezieltes Einhalten oder Absetzen von Urin möglich zu machen.</p>



<p><strong>Werden die Nerven auf ihrem Weg jedoch irgendwo komprimiert, z.B. durch eine Blockade eines Wirbelsegments bei seinem Austritt durch das Wirbelloch, oder ist ihre Gleitfähigkeit, z.B. durch eine erhöhte muskuläre oder fasziale Spannung eingeschränkt, ist auch die Nervenleitung beeinträchtigt und so kann dieser hochkomplexe Vorgang nicht mehr korrekt ausgeführt werden.</strong></p>



<p>Aber auch die Blase selbst, ebenso wie die Nieren, welche in enger Beziehung zur Blase stehen, führen eine gewisse Eigenbewegung aus und bewegen sich im umliegenden Gewebe. Ist ein Organ in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, kann es seine Aufgabe ebenso nicht mehr einwandfrei ausführen.</p>



<p><strong>Bei einer osteopathischen Behandlung versucht man genau diese Dysbalancen aufzuspüren und mit feinen manuellen Techniken zu behandeln. So kann eine optimale Beweglichkeit und Versorgung aller Strukturen wieder hergestellt werden. &nbsp;</strong>Ein Behandlungsversuch zahlt sich bei Inkontinenz auf jeden Fall aus!</p>
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		<title>Welpen und Junghunde hereinspaziert!</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2020/06/24/welpen-und-junghunde-hereinspaziert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 11:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Gang zur Tierphysiotherapeutin oder -osteopathin stellt man sich recht entspannt vor. Viele werden ein Bild von einem schlafenden Hund im Kopf haben, der die Behandlung genießt und sich voll und ganz entspannen kann. Häufig ist das auch so. Aber nicht jeder Hund ist an Berührungen gewöhnt und genießt sie. Für viele Hunde bedeutet diese &#8230; </p>
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<p>Den Gang zur Tierphysiotherapeutin oder -osteopathin stellt man sich recht entspannt vor. Viele werden ein Bild von einem schlafenden Hund im Kopf haben, der die Behandlung genießt und sich voll und ganz entspannen kann. Häufig ist das auch so.</p>



<p>Aber nicht jeder Hund ist an Berührungen gewöhnt und genießt sie. Für viele Hunde bedeutet diese neue Situation, ganz gleich ob bei ihnen zuhause oder an einem anderen Ort, in der sie von einer fremden Person angefasst werden, sich vielleicht sogar auf die Seite legen sollen und an Stellen berührt werden, an die normalerweise nicht mal ihr Herrchen kommt, erstmal Stress.</p>



<p>Das ist auch mehr als verständlich, der Hund weiß ja beim ersten Mal nicht, dass wir ihm nur Gutes tun wollen und er während der Behandlung keine Schmerzen erfahren wird.</p>



<p>Natürlich gebe ich solchen Hunden Zeit, sich an mich und die neue Situation zu gewöhnen und versuche auf jeden individuell einzugehen.</p>



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<p>Um besonders junge Hunde bereits an die Physiotherapie, Berührungen, die Behandlungsbank, das Unterwasserlaufband, aktive Bewegungstherapie usw. spielerisch zu gewöhnen, <strong>möchte ich Welpen und JunghundebesitzerInnen dazu einladen, mich in der Praxis besuchen zu kommen.</strong></p>



<p>Gemeinsam, <strong>oder auch gerne mit eurem Hundetrainer!</strong> <strong>erkunden wir die ganze Physiopraxis</strong> und gerne zeige ich euch einige Übungen, mit welchen ihr euren Hund auf eine eventuelle Behandlung vorbereiten könnt.</p>



<p><strong>Ruft mich gerne an oder schreibt mir eine E-Mail um einen Termin zu vereinbaren. Natürlich ist dieser erste Einführungsbesuch kostenlos.</strong></p>
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		<title>Übergewichtige Hunde in der Tierphysiotherapie</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2020/04/26/uebergewichtige-hunde-in-der-tierphysiotherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 14:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schätzungen zufolge ist jeder 2. bis 3. Hund übergewichtig. Häufig liegt die Schwierigkeit für die Besitzer darin, den Ernährungszustand ihres Haustieres einzuschätzen. Bedenkt man, dass ein Hund mit einem nur 10% höherem Gewicht als seinem Idealgewicht als übergewichtig gilt, ist das auch verständlich. Wie erkenne ich das Idealgewicht meines Hundes? die Rippen sollten unter leichtem &#8230; </p>
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]]></description>
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<p>Schätzungen zufolge ist jeder 2. bis 3. Hund übergewichtig. Häufig liegt die Schwierigkeit für die Besitzer darin, den Ernährungszustand ihres Haustieres einzuschätzen. Bedenkt man, dass ein Hund mit einem nur 10% höherem Gewicht als seinem Idealgewicht als übergewichtig gilt, ist das auch verständlich.</p>



<p><strong>Wie erkenne ich das Idealgewicht meines Hundes?</strong></p>



<ul class="is-style-default wp-block-list"><li><strong>die Rippen sollten unter leichtem Druck zu spüren sein</strong></li><li><strong>die Taille sollte deutlich zu erkennen sein</strong></li></ul>



<p>Besonders bei älteren Hunden ist eine regelmäße Gewichtskontrolle sehr wichtig, da nicht nur der Energiebedarf, sondern auch das Bewegungsausmaß mit zunehmendem Alter sinken. Diese Kombination ergibt einen niedrigeren Futterbedarf für unsere Senioren und eine notwenige Umstellung in der Fütterung. Verpasst man diesen Moment, kann es zu einer schleichenden Gewichtszunahme kommen.</p>



<p>Die Angaben auf dem Futtersack sind dabei meist eine nicht allzu große Hilfe. Viele Hundebesitzer merken „zu ihrer Verteidigung“ an, nur die angegebene Menge zu füttern. Wir müssen aber bedenken: jeder Hund ist anders, hat einen individuellen Stoffwechsel und Energieverbrauch (man bedenke hormonelle Veränderungen), ein bestimmtes Bewegungsausmaß und erhält meistens auch eine nicht zu vernachlässigende Menge an Zwischendurch-Snacks wie Leckerlis, Kauknochen, Zahnputzstäbchen, an Apfele, a Radl Wurst, a Stickele Brot… usw., an welche die Futterration angepasst werden muss.</p>



<p><strong>Auch wenn es oft nicht einfach ist, jeder Hund sollte nur so viel fressen, wie er wirklich braucht. Die Gesamtmenge macht’s!</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="http://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2020/04/Hund-übergewichtig-1-1-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-707" srcset="https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2020/04/Hund-übergewichtig-1-1-1024x681.jpg 1024w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2020/04/Hund-übergewichtig-1-1-600x399.jpg 600w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2020/04/Hund-übergewichtig-1-1-300x199.jpg 300w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2020/04/Hund-übergewichtig-1-1-768x510.jpg 768w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2020/04/Hund-übergewichtig-1-1-1536x1021.jpg 1536w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2020/04/Hund-übergewichtig-1-1-90x60.jpg 90w, https://animaltherapy.it/wp-content/uploads/2020/04/Hund-übergewichtig-1-1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Arthrose tritt häufig bei alternden Hunden auf, besonders häufig sind jedoch übergewichtige Hunde betroffen. Auch der Schweregrad einer Lahmheit ist bei diesen Patienten häufig höher.</p>



<p>Dies hängt zum einen mit der hohen Belastung, welche durch das schwere Körpergewicht auf die Gelenke einwirkt und zu einer übermäßigen mechanischen Belastung führt, zusammen.</p>



<p>Zum anderen geht man heute aber auch davon aus, dass sogenannte Adipokine, welche vom Fettgewebe gebildet werden und Entzündungsprozesse beeinflussen, an der Entstehung und/oder Verschlechterung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, beteiligt sind.</p>



<p>In der Therapie von übergewichtigen Patienten mit Gelenkserkrankungen steht daher die Gewichtsreduktion und die gelenkschonende Bewegung (Unterwasserlaufband, aktive Bewegungstherapie) an erster Stelle, um die Schmerzen und die eingeschränkte Mobilität der betroffenen Tiere zu lindern.</p>



<p><strong>Eine besonders gute Möglichkeit der Therapie hat jeder Hundebesitzer bereits selbst in der Hand; Übergewicht bei seinem Haustier zu vermeiden und so seinem Hund ein möglichst langes und beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.</strong></p>
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		<item>
		<title>Wann kann Tierhysiotherapie und -osteopathie eingesetzt werden?</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2020/04/13/wann-kann-tierhysiotherapie-und-osteopathie-eingesetzt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 14:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>November 16, 2018 Besonders nach Sportverletzungen, bei chronischen Gelenkserkrankungen, nach einer OP, oder im fortgeschrittenen Alter, kann die Tierphysiotherapie und &#8211; osteopathie, als Ergänzung zur Schulmedizin, sehr gut eingesetzt werden und gute Erfolge erzielen. Vielleicht wissen Sie aus eigener Erfahrung wie schnell Muskulatur&#160;infolge von Nichtgebrauch beispielsweise eines Beines nach einer Kreuzband-OP abbaut und verhärtet. Durch &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">November 16, 2018</span></h3>



<p>Besonders nach <strong>Sportverletzungen, bei chronischen Gelenkserkrankungen, nach einer OP, oder im fortgeschrittenen Alter</strong>, kann die Tierphysiotherapie und &#8211; osteopathie, als Ergänzung zur Schulmedizin, sehr gut eingesetzt werden und gute Erfolge erzielen.</p>



<p>Vielleicht wissen Sie aus eigener Erfahrung wie schnell Muskulatur&nbsp;infolge von Nichtgebrauch beispielsweise eines Beines nach einer Kreuzband-OP abbaut und verhärtet. Durch die schmerzbedingte Ruhigstellung der betroffenen Gliedmaße sind aber nicht nur Veränderungen der Muskulatur, sondern auch eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit, sowie Veränderungen von Knochen-, Bänder- und Sehnengewebe möglich.</p>



<p>Der Gelenksknorpel der beteiligten Gelenke kann Schaden nehmen. Er wird nicht ausreichend ernährt, da die für die Versorgung des Knorpels essentielle Gelenksschmiere (Synovia) ohne Bewegung nicht gebildet und kein Austausch in der Gelenkskapsel stattfinden kann.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1542364328374-BXRM5NFD57F5DFNM733D/ke17ZwdGBToddI8pDm48kKBi_9uPL2HesPiVZazBLZF7gQa3H78H3Y0txjaiv_0fDoOvxcdMmMKkDsyUqMSsMWxHk725yiiHCCLfrh8O1z5QPOohDIaIeljMHgDF5CVlOqpeNLcJ80NK65_fV7S1USydKar7D3QLn16Fe65Tz6G3-FdSLAUk-ykzEm9ONrRe_LIDCWDx8RE_7y4dVH9U2g/dog-3358743_1920.jpg?format=750w" alt="dog-3358743_1920.jpg"/></figure>



<p>Durch die Schmerzen und die Instabilität nehmen die Tiere für längere Zeit eine Schonhaltung ein. Durch diese gerät die gesamte Körperstruktur durcheinander. Andere Gliedmaßen werden stärker belastet und fangen an zu schmerzen, insbesondere bei großen Hunderassen. Die Schiefhaltung belastet nicht nur die Gliedmaßen sondern auch die Wirbelsäule und die dazugehörige Muskulatur. Ein abnormales, ungesundes Gangbild kann die Folge sein. Das Tier ist insgesamt äußerst verspannt und hat selbst nicht die Möglichkeit zur Abhilfe. Nach einiger Zeit schmerzen die sekundären Muskelverspannungen und die Überlastung mehr als das Ursprungsproblem.</p>



<p><strong>Hier setzen die Physiotherapie und Osteopathie begleitend ein. Verspannungen und Blockaden werden gelöst, Gelenke passive bewegt, die schwache Muskulatur gestärkt und gedehnt, der Heilungsprozess verkürzt und schlussendlich das Wohlbefinden des Tieres gesteigert. Wichtig ist dabei auch die Mitarbeit der Tierbesitzer, welchen die Tierphysiotherapeutin Übungen, Massagetechniken und passive Bewegungsformen zeigt, welche sie Zuhause mit ihrem Tier durchführen können.</strong></p>



<p>Dies gilt nicht nur für die rehabilitative Behandlung, sondern auch für anderer Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Arthrose in Folge einer Dysplasie.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1542364797717-365320H1DRKF7QDJ3UUJ/ke17ZwdGBToddI8pDm48kJ5YN4FUhEC9qV_BzzYWjCJ7gQa3H78H3Y0txjaiv_0fDoOvxcdMmMKkDsyUqMSsMWxHk725yiiHCCLfrh8O1z5QPOohDIaIeljMHgDF5CVlOqpeNLcJ80NK65_fV7S1Ua4dowWhUuCMYb5H4n47tZFNEygEUbGXkJ5FVhdDWSxWyle_XYq8wjluc2FaLpi0qA/dog-1801419_1920.jpg?format=750w" alt="dog-1801419_1920.jpg"/></figure>
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		<item>
		<title>Die drei Phasen der Wundheilung</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2020/04/13/die-drei-phasen-der-wundheilung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 14:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>October 15, 2019 Die Wundheilung (jeder Gewebeverletzung wie z.B. Sehnenrisse, Bandscheibenschäden, Muskelverletzungen, Knochenbrüche usw.) kann in drei Phasen unterteilt werden. Ihr zeitlicher Verlauf sollte auch Hundebesitzern/innen bekannt sein, um den Aufbau und die Notwendigkeit einer Therapie nachvollziehen und den Hund zuhause optimal betreuen zu können. Die Dauer der Phasen variiert und ist abhängig von der &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://animaltherapy.it/2020/04/13/die-drei-phasen-der-wundheilung/">Die drei Phasen der Wundheilung</a> erschien zuerst auf <a href="https://animaltherapy.it">ANIMAL THERAPY</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">October 15, 2019</span></h3>



<p>Die Wundheilung (jeder Gewebeverletzung wie z.B. Sehnenrisse, Bandscheibenschäden, Muskelverletzungen, Knochenbrüche usw.) kann in drei Phasen unterteilt werden. Ihr zeitlicher Verlauf sollte auch Hundebesitzern/innen bekannt sein, um den Aufbau und die Notwendigkeit einer Therapie nachvollziehen und den Hund zuhause optimal betreuen zu können.</p>



<p><strong>Die Dauer der Phasen variiert und ist abhängig von der Größe des Traumas und der Durchblutung des Gewebes. </strong>Bänder und Knorpel sind zum Beispiel wesentlich schlechter durchblutet als Haut- und Muskelgewebe, ihre Heilung dauert daher länger.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1571131490345-C7TPMU4H5CS6J6ZFWJ8P/ke17ZwdGBToddI8pDm48kEyM_VnTpNhb_QLxs62LZ2EUqsxRUqqbr1mOJYKfIPR7LoDQ9mXPOjoJoqy81S2I8N_N4V1vUb5AoIIIbLZhVYy7Mythp_T-mtop-vrsUOmeInPi9iDjx9w8K4ZfjXt2diPFCGqBS0PGQOweJ8V4P5l5k7qF6FnEUDcZH3eEljl7CjLISwBs8eEdxAxTptZAUg/Die+drei+Phasen+der+Wundheilung+1.png?format=750w" alt="Die drei Phasen der Wundheilung 1.png"/></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Um die Durchblutung und den Lymphfluss zu steigern, Schmerzen zu lindern und eine optimale Regeneration zu gewährleisten</strong>, bedient sich die Physiotherapie verschiedener manueller Techniken (passives Bewegen, Lymphdrainage…), aktiver Bewegungstherapie und physikalischer Therapie (Laser-, Magnetfeld-, Ultraschalltherapie…). Die Besitzer werden mit einem Heimübungsprogramm aktiv in diesen Prozess eingebunden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1571127455999-XT0OOQ7RLA33IRA6NM6H/ke17ZwdGBToddI8pDm48kFoDlu3vzvWIGG5DBAI-k7B7gQa3H78H3Y0txjaiv_0fDoOvxcdMmMKkDsyUqMSsMWxHk725yiiHCCLfrh8O1z4YTzHvnKhyp6Da-NYroOW3ZGjoBKy3azqku80C789l0ktJPZ5nzlpAQ9l-HYKRq6VY6TkBObQa8Q6ZDsWP2AhcJus8j7HFg5kpdplS0XC-nQ/Aktive+Bewegungstherapie.jpg?format=750w" alt="Aktive Bewegungstherapie.jpg"/></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://animaltherapy.it/2020/04/13/die-drei-phasen-der-wundheilung/">Die drei Phasen der Wundheilung</a> erschien zuerst auf <a href="https://animaltherapy.it">ANIMAL THERAPY</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warm Up und Cool Down</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2020/04/13/warm-up-und-cool-down/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 14:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://animaltherapy.it/?p=243</guid>

					<description><![CDATA[<p>February 10, 2019 Dass es sehr wichtig ist seinen Hund oder sein Pferd vor dem Sport und vor körperlicher Belastung aufzuwärmen, darüber sind wir uns alle einig. Aber warum? Und wie sollte ein effektives Aufwärmen am besten gestaltet werden? Es gibt eine passive und eine aktive Form des Aufwärmens. Beim passiven Aufwärmen wird das Gewebe &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://animaltherapy.it/2020/04/13/warm-up-und-cool-down/">Warm Up und Cool Down</a> erschien zuerst auf <a href="https://animaltherapy.it">ANIMAL THERAPY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">February 10, 2019</span></h3>



<p><strong>Dass es sehr wichtig ist seinen Hund oder sein Pferd vor dem Sport und vor körperlicher Belastung aufzuwärmen, darüber sind wir uns alle einig. Aber warum? Und wie sollte ein effektives Aufwärmen am besten gestaltet werden?</strong></p>



<p>Es gibt eine passive und eine aktive Form des Aufwärmens. Beim <strong>passiven Aufwärmen </strong>wird das Gewebe durch eine Massage, passives Bewegen oder durch das Zuführen von Wärme z.B. über eine Wärmelampe durch den Hundehalter/Pferdebesitzer aufgewärmt. Dadurch kommt es zu einer Mehrdurchblutung und Erwärmung des Gewebes. Diese Form des Aufwärmens ist jedoch weniger effektiv und ist daher nur in Kombination mit dem aktiven Aufwärmen sinnvoll.</p>



<p>Das <strong>aktive Aufwärmen</strong> sollte mit langsamen, lockeren und großen Bewegungen beginnen. Auch aktive Dehnübungen können hier eingebaut werden. Anschließendes lockeres Traben ist besonders effektiv um die großen Muskelgruppen aufzuwärmen. In einer dritten Phase sollten speziell auf das Training und die Aktivität deines Tieres abgestimmte Übungen folgen, um besonders beanspruchte Muskulatur speziell aufzuwärmen und die Koordination zu steigern.</p>



<p>Auch die <strong>Länge der Aufwärmphase</strong> sollte auf die folgende Beanspruchung, die Temperatur und die Verfassung des Tieres abgestimmt werden. Grundsätzlich gilt: je kälter die Außentemperatur und je anstrengender die bevorstehende Aktivität, desto länger sollte das Aufwärmen dauern. Mindestens sind jedoch 20 Minuten angeraten.</p>



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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1553505182677-QB4K5I46UZQNUOIL29AB/ke17ZwdGBToddI8pDm48kAGx3IFADtt9koaOuly55F57gQa3H78H3Y0txjaiv_0fDoOvxcdMmMKkDsyUqMSsMWxHk725yiiHCCLfrh8O1z4YTzHvnKhyp6Da-NYroOW3ZGjoBKy3azqku80C789l0pTKqSDRwmMK43IUI3HojJX_iGOyvGz0VEAhzFdMwNTUP3iYIRpjRWHZRVGJwIQ0nA/Agility+%284%29.JPG?format=750w" alt="Agility (4).JPG"/></figure>



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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum aber ist das Aufwärmen so wichtig?</strong></h4>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Nervensystem:</strong> die Reaktions- und Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskulatur wird gesteigert und die Koordination verbessert.</li><li><strong>Herz-Kreislauf-System:</strong> durch die Steigerung von Blutdruck, Herzfrequenz, und Atmung wir der Körper auf die bevorstehende Belastung vorbereitet und das Risiko einer Überlastung verringert.</li><li><strong>Muskulatur:</strong> durch die Steigerung der Durchblutung wird die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung verbessert.</li><li><strong>Stoffwechsel:</strong> die Energiebereitstellungsvorgänge werden verbessert.</li><li><strong>Muskel, Sehnen und Bänder:</strong> durch die gesteigerte Körpertemperatur werden diese Strukturen elastischer, die Reibung wird reduziert und dadurch die Verletzungsgefahr gesenkt.</li><li><strong>Gelenke:</strong> die vermehrte Synovialproduktion führt zu einer Dickezunahme des Gelenkknorpels durch die Flüssigkeitsaufnahme und dadurch zu einer besseren Pufferung. Die Gelenke sind also belastbarer und besser geschützt.</li></ul>



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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Aufwärmen hat aber auch einen positiven psychologischen Effekt:</strong></h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Durch das Aufwärmen vor dem Training können sich die Tiere beruhigen und sich besser auf die folgenden Aufgaben <strong>konzentrieren.</strong></li><li>Der<strong> Ritual-Charakter</strong>, also das Durchführen immer gleicher Abläufe, gibt nervösen und unsicheren Tieren Sicherheit.</li></ul>



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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1549811390611-SO6UFCKSG5WJHIJEVSIG/ke17ZwdGBToddI8pDm48kOggE0Ch6pMGalwtLMqzsSB7gQa3H78H3Y0txjaiv_0fDoOvxcdMmMKkDsyUqMSsMWxHk725yiiHCCLfrh8O1z5QPOohDIaIeljMHgDF5CVlOqpeNLcJ80NK65_fV7S1Ufo5RWkg_J4of0jUNHaDHx6pZKBvpVYzidBWCapg0tuoMuEaB2HPGSYDV-11UTcW2g/cavalry-3389365_1920.jpg?format=750w" alt="cavalry-3389365_1920.jpg"/></figure>



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<p>Ebenso wichtig wie das richte Aufwärmen ist das <strong>Abwärmen</strong> am Ende einer Belastungsphase. Diese dient besonders der Senkung der Kreislauf-Aktivität, der Regeneration der Muskulatur, dem Abtransport und Abbau von Stoffwechselendprodukten, wie z.B. Laktat und der Entspannung.</p>



<p>Der Cool Down sollte lockeres Auslaufen oder Gehen für mindestens 10 Minuten und eine anschließende passive Dehnung der Muskulatur, sowie Massage beinhalten. Das Abwärmen sollte ähnlich viel Zeit wie das Aufwärmen in Anspruch nehmen. Ist es kalt sollte euer Hund/Pferd mit einem Mantel/einer Decke vor dem Auskühlen geschützt werden.</p>



<p>Wenn ihr mehr über dieses Thema erfahren möchtet, oder ein <strong>Seminar</strong> über richtiges Auf- und Abwärmen buchen möchtet, meldet euch gerne bei mir!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://animaltherapy.it/2020/04/13/warm-up-und-cool-down/">Warm Up und Cool Down</a> erschien zuerst auf <a href="https://animaltherapy.it">ANIMAL THERAPY</a>.</p>
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		<title>Schmerz – Checkliste</title>
		<link>https://animaltherapy.it/2020/04/13/schmerz-checkliste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Reso]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 14:10:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://animaltherapy.it/?p=240</guid>

					<description><![CDATA[<p>September 06, 2018 Schmerzbekämpfung ist eine der Hauptindikationen der Physiotherapie. Tut uns etwas weh, können wir unserem Arzt oder Physiotherapeut meist sofort sagen, wo wir Schmerzen haben, seit wann und manchmal haben wir sogar eine Ahnung, woher die Schmerzen kommen könnten. Bei Tieren ist das leider nicht so einfach. Oft ist es schwer, Schmerzen zu &#8230; </p>
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<h3 class="wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">September 06, 2018</span></h3>



<p><strong>Schmerzbekämpfung</strong> <strong>ist eine der Hauptindikationen der Physiotherapie. </strong>Tut uns etwas weh, können wir unserem Arzt oder Physiotherapeut meist sofort sagen, wo wir Schmerzen haben, seit wann und manchmal haben wir sogar eine Ahnung, woher die Schmerzen kommen könnten. Bei Tieren ist das leider nicht so einfach. Oft ist es schwer, Schmerzen zu erkennen und das Verhalten unserer Tiere richtig einzuordnen. Zudem kann Schmerz nicht objektiv beurteilt werden und hängt von verschiedenen Faktoren, wie dem Gemütszustand, der Tageszeit und anderen Umwelteinflüssen ab. Jeder Mensch und auch jedes Pferd oder jeder Hund empfindet Schmerz anders und geht anders mit Schmerzen um. Trotzdem ist das Schmerzempfinden bei allen Säugetieren ähnlich ausgeprägt.</p>



<p><strong>Schmerzen im Bewegungsapparat führen zur Verspannung der Muskulatur, Haltungsabweichungen und folglich zu Schon- und Fehlhaltungen.</strong> Diese Ausweichbewegungen können sich bei ausbleibender Behandlung des Ursprungsproblems und längerem Bestehen zu dauerhaften Fehlhaltungen entwickeln, welche mit Veränderungen an den Gelenkflächen oder der Verkürzung von Muskeln, Sehnen, Faszien und Bändern einhergehen können.&nbsp;</p>



<p><strong>Werden Schmerzen nicht erkannt, kann es zu einer Schmerzspirale kommen, welche weit über das Ursprungsproblem hinaus reicht.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1536311433627-IYEGON2ZS3W0UOOYS3N3/ke17ZwdGBToddI8pDm48kOnTVVJk-4CBEaGFzi_dOLIUqsxRUqqbr1mOJYKfIPR7LoDQ9mXPOjoJoqy81S2I8N_N4V1vUb5AoIIIbLZhVYy7Mythp_T-mtop-vrsUOmeInPi9iDjx9w8K4ZfjXt2dsYzIalReL0hP5vDKP5KrEvi_zv864ZJwoITqG3w9yKLpC969RuPXvt2ZwyzUXQf7Q/Schmerzcheckliste+%281%29.jpg?format=750w" alt="Schmerzcheckliste (1).jpg"/></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Bitte beachten Sie, dass die Ursachen für Schmerzen sehr vielschichtig sein können. Sollte Ihr Tier unter Schmerzen leiden, suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf und sprechen Sie mit ihm über die Möglichkeit einer physiotherapeutischen Behandlung Ihres Tieres.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Checkliste Hund:</strong></h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Plötzlich nicht mehr ins Auto oder aufs Sofa springen</li><li>Vor Treppen stehen bleiben oder nur noch zögerlich hinauf oder hinabsteigen&nbsp;</li><li>Bevorzugen oder Vermeiden bestimmter Gangarten (plötzlicher Passgang anstelle von Trab)</li><li>Vermehrtes Hecheln&nbsp;</li><li>Schiefhaltung beim Gehen</li><li>Ungleichmäßige Belastung der Gliedmaßen</li><li>Lahmheit</li><li>Katzenbuckel&nbsp;</li><li>Benagen bestimmter Stellen an den Pfoten oder Beinen</li><li>Hautzucken bei Berührung am Rücken oder harte Rückenmuskulatur</li><li>Tiefhaltung des Kopfes oder Vermeiden bestimmter Halsbewegungen</li><li>Schlaff hinunterhängende Rute</li><li>Raue, struppige oder veränderte Stellen im Fell</li><li>Verändertes Fressverhalten &#8211; Fressunlust</li><li>Plötzliches vermehrtes Liegen, Teilnahmslosigkeit oder aber Rastlosigkeit</li><li>Plötzliches Zittern</li><li>Schmerzlaute, Schmatzen, Zähneknirschen, Lefzenlecken oder Gähnen bei bestimmten</li><li>Bewegungen oder Berührungen</li><li>Plötzliches aggressives oder ängstliches Verhalten gegenüber anderen Hunden</li><li>Apathie oder aggressives Verhalten</li><li>Sonstige Auffälligkeiten oder Veränderungen der Körperhaltung oder des Verhaltens (z.B. plötzlicher Ungehorsam)</li></ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1536246621756-AB6YACHM1ZNP9HSVBNLG/ke17ZwdGBToddI8pDm48kHzBafJC0eFlWeoAm3TjRit7gQa3H78H3Y0txjaiv_0fDoOvxcdMmMKkDsyUqMSsMWxHk725yiiHCCLfrh8O1z5QPOohDIaIeljMHgDF5CVlOqpeNLcJ80NK65_fV7S1UY-O8G3UX4yoJ4gO600v2ojZFdIQvCklnKvRSapqyuSBCYgpLHhxItrwGEJnuBxvXQ/Schmerzcheckliste+%282%29.jpg?format=750w" alt="Schmerzcheckliste (2).jpg"/></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Checkliste Pferd:</strong></h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Unwilligkeit beim Satteln</li><li>Empfindliche Stellen beim Putzen</li><li>Störungen im Bewegungsablaug (Schlurfen, Kurztrittigkeit, Taktfehler)</li><li>Lahmheit</li><li>Mangelnde Biegung oder Stellung</li><li>Schiefe Kopf- oder Schweifhaltung</li><li>Tiefhaltung des Kopfes</li><li>Rittigkeitsprobleme</li><li>Ungleiche Bemuskelung</li><li>Bevorzugen oder Vermeiden bestimmter Gangarten</li><li>Hautzucken bei Berührung oder harte Rückenmuskulatur</li><li>Vermeiden bestimmter Bewegungen</li><li>Verändertes Fressverhalten &#8211; Fressunlust</li><li>Plötzliches vermehrtes Liegen</li><li>Apathie oder aggressives Verhalten</li><li>Allgemeine Auffälligkeiten oder Veränderungen der Körperhaltung oder des Verhaltens</li></ul>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/56aa34a6dc5cb4eb3df189c2/1536311395577-3UIIKLDCKHJBIHZSK0EP/ke17ZwdGBToddI8pDm48kJ2JNrqg38NLE6EINrl1fKp7gQa3H78H3Y0txjaiv_0fDoOvxcdMmMKkDsyUqMSsMWxHk725yiiHCCLfrh8O1z5QPOohDIaIeljMHgDF5CVlOqpeNLcJ80NK65_fV7S1UWHWlyksiG6KTEjpTFNnWyaaS-RuEH_PIlm0gIqb_pqFYFqkiPy4SUk90KK9afo6Pg/horse-1229152_1920.jpg?format=750w" alt="horse-1229152_1920.jpg"/></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://animaltherapy.it/2020/04/13/schmerz-checkliste/">Schmerz – Checkliste</a> erschien zuerst auf <a href="https://animaltherapy.it">ANIMAL THERAPY</a>.</p>
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