Zurzeit biete ich leider kein heilpädagogisches Reiten an.

Bitte wenden Sie sich eventuell direkt an die Lebenshilfe.

Das Heilpädagogische Reiten (HPR) umfasst eine Reihe von pädagogischen, psychologischen, psychotherapeutischen, rehabilitativen und soziointegrativen Angeboten mit Hilfe des Pferdes, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Anders als beim Reitsport steht beim Heilpädagogischen Reiten das Pferd als Medium zur individuellen Förderung und Verhaltensänderung im Vordergrund. Eine günstige Beeinflussung der Entwicklung, des Befindens und des Verhaltens wird angestrebt. 

Das Putzen, Streicheln, der Umgang mit dem Pferd und schließlich das Reiten selbst sind Erfahrungen, bei welchen die visuelle, akustische, olfaktorische, sensorische, kinästhetische und auch die Beziehungsebene angesprochen werden. Der Mensch wird also ganzheitlich gefördert: körperlich, emotional, geistig und sozial.

Für die Planung und Durchführung von heilpädagogischen Therapieeinheiten gibt es keine festgelegte Vorgabe. Die Gestaltung und Zielsetzung variiert von Fall zu Fall und aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen. Im Zentrum stehen die emotionale Kontaktaufnahme zum Therapiepferd und dadurch zur Therapeutin/zum Therapeuten, sowie gezielte Übungen zur Förderung, beispielsweise zur Steigerung der Konzentration oder Frustrationstoleranz. 

Das Pferd stellt hierbei nicht nur eine Brückenfunktion dar, sondern ist durch seine natürlichen Eigenschaften ausschlaggebend für den Therapieerfolg. Pferde sind sehr sozial, gutmütig und neugierig; in der Therapie schenken sie als vertrauensvolle, vorurteilsfreie Partner Wärme, Schutz und Geborgenheit. Dennoch regieren sie spontan und unmittelbar auf das Verhalten ihres Gegenübers, spiegeln somit dessen Verhalten und setzen Grenzen. <br/>

Heilpädagogisches Reiten ist förderlich bei:

Zielvorstellungen des Heilpädagogischen Reitens sind:


Orte und Teams

Derzeit biete ich heilpädagogisches Reiten in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Südtirol am Unterauhof in Leifers, einem liebevoll geführten Privatbetrieb, an.

Im August haben unsere Pferde Urlaub und es finden keine Therapiestunden statt.

Unterauhof Leifers

Team: Reittherapeutin Elisabeth Reso, Pferdewartin Donatella Baldo, die Pferde Rapiti und Oscar und Hund Pumba.


Die Assistentinnen: Tila und Nasca

In vielen Fällen hat sich die Anwesenheit meiner beiden Hunde Tila und Nasca bei den heilpädagogischen Reiteinheiten als sehr beruhigend und positiv gezeigt, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Durch ihre freundliche, dem Menschen zugewandte Art helfen sie dabei erste Kontakte zu knüpfen und Brücken zu bauen.

Unsicherheit und Angst können spielerisch im Kontext des Heilpädagogischen Reitens abgebaut und der Umgang mit Hunden erlernt werden. 

Tila, 2009 geboren, begleitet mich seit 2011 bei der Arbeit und hat bereits viel Erfahrung in der tiergestützten Therapie.

Die fünf Jahre jüngere Nasca, ein kleiner Wirbelwind, hat jede Menge Unfug im Kopf und muss noch viel von Tila lernen. 

Beide Hunde standen im Training der Rettungshundestaffel.


Ablauf der Reiteinheiten

  • Um eine Förderung oder Verhaltensänderung in einem bestimmten Bereich erreichen zu können, ist es wichtig, eine gewisse Kontinuität zu erreichen. Daher werden mindestens 10 Treffen mit einwöchigem Abstand angestrebt.
  • Eine heilpädagogische Reiteinheit umfasst in der Regel 45 Minuten, je nach Bedürfnis können die Einheiten aber auch verlängert oder verkürzt werden.
  • Angepasst an das angestrebte Ziel der Therapie beinhalten die Einheiten das Pflegen und Putzen der Pferde sowie zielgerichtete Übungen auf und mit dem Pferd.
  • Es sind sowohl Einzelstunden als auch Gruppenstunden möglich.
  • Bei jeder Einheit ist neben der Therapeutin eine Pferdewartin anwesend, welche sich um das bei der Therapie eingesetzte Pferd kümmert und es während den Übungen führt. So kann sich die Therapeutin ganz auf die/den Klientin/en konzentrieren und es ist trotzdem für ein hohes Maß an Sicherheit gesorgt.
  • Die Therapiepferde, welche zum heilpädagogischen Reiten eingesetzt werden, werden regelmäßig zu diesem Zweck trainiert. Eine artgerechte Haltung in der Gruppe und im Offenstall ist für das psychische und physische Wohlbefinden der Pferde und die Möglichkeit ihres Einsatzes in der Therapie unerlässlich.
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